Strategie: Situatives Swing-Trading mit Fokus auf S&R Zonen
Im Trading gibt es leider keine Gewissheiten, sondern nur Wahrscheinlichkeiten. Mein persönlicher Ansatz basiert auf Flexibilität und einer Analyse von Marktstrukturen. Das sind die Eckpfeiler meiner Strategie:
1. Situatives Handeln: Long & Short
Ich lege mich nicht auf eine Marktrichtung fest. Mein Ansatz ist rein situativ: Je nachdem, was mir der Chart zeigt, setze ich auf steigende oder fallende Kurse. Da ich unterschiedliche Zeitebenen berücksichtige, kann es vorkommen, dass ich im übergeordneten Trend eine Long-Position halte, während ich kurzfristige Korrekturen über Short-Positionen absichere oder trade. Dieses parallele Agieren ermöglicht es mir, Marktbewegungen umfassender zu nutzen.
2. Der zeitliche Rahmen: Swing Trading
Ich bin kein Daytrader, der im Minutentakt Entscheidungen trifft. Mein Fokus liegt auf dem Swing Trading. Das bedeutet, ich halte Positionen über mehrere Tage oder sogar Wochen. Ziel ist es, die "Swings" – also die signifikanten Wellenbewegungen des Marktes – einzufangen. Das reduziert den Stress und ermöglicht eine fundierte Analyse fernab vom Marktrauschen.
3. Das Fundament: Widerstands- und Unterstützungszonen
Das Herzstück meiner Analyse sind Support- und Resistance-Zonen (S&R). Zonen, in denen der Kurs in der Vergangenheit gedreht hat oder auf starken Widerstand gestoßen ist, sind für meine Entscheidungsfindung essenziell.
Unterstützung: Hier suchen Käufer den Einstieg; der Verkaufsdruck lässt nach.
Widerstand: Hier nehmen Verkäufer die Oberhand; der Aufwärtsdrang wird gebremst.
4. Smart Money Concepts (SMC) als Kompass
Um diese Zonen präziser zu bestimmen, orientiere ich mich an Smart Money Concepts. Dabei nutze ich einen Indikator, die mir hilft, "Orderblocks", "Fair Value Gaps" oder "Liquidity Sweeps" zu identifizieren.
Fazit
Mir geht es nicht darum, den Markt vorherzusagen, sondern darauf zu reagieren, wenn der Kurs eine meiner vordefinierten Zonen erreicht.
Risikomanagement
Ein robustes Risikomanagement ist im Handel unerlässlich. Dazu gehören die Festlegung von Positionsgrößen, die Verwendung von Stop-Loss-Orders zur Begrenzung potenzieller Verluste und die Definition von Gewinnzielen. Ein sorgfältiges Management von Risiko und Kapital ist entscheidend für langfristigen Erfolg im Handel.
Umsetzung
Ich setze meine Strategie ausschliesslich mit Knock-Out Optionsscheinen um. Kurz vor Erreichen von Knock-Out-Schwellen findet ein Rollen statt.
Risikohinweis:
Alle Inhalte auf daxperimente.de dienen ausschließlich der Information und spiegeln meine persönliche Meinung wider. Sie stellen keine Finanzberatung dar. Der Handel mit Finanzprodukten birgt ein hohes Risiko bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Handeln Sie eigenverantwortlich und suchen Sie bei Bedarf professionellen Rat.
